Ich hatte vor ein paar Jahren den Spanischkurs bei Duolingo gemacht, und dachte mir, wenn ich schonmal hier bin, kann ich noch ein wenig Spanisch lernen. Das geht hier in Guatemala richtig gut, Privatunterricht ist mit um die 5$ pro Stunde richtig preiswert. Man darf dafuer aber keinen grossen Luxus erwarten, es genuegen aber auch zwei Stuehle, ein Tisch, ein Lehrer und ein Dach ueberm Kopf. In meinem Fall ist es eine Lehrerin, bzw. sogar zwei, eine Morgens und eine Nachmittags. Ich habe mich fuer die Variante 30 Stunden pro Woche, also 6 Stunden am Tag entschieden. Da ist echt anstrengend, sich so lange so intensiv konzentrieren zu muessen! Damals, als ich fuer's Studium noch Vorlesungen gehoert habe, konnte ich zwischendrin immer mal abschalten, das geht aber im Einzelunterricht natuerlich nicht.
So sieht meine Schule von innen aus:
Heute ist mir schon ein Nachteil von Duolingo aufgefallen: man lernt da hauptsaechlich das Uebersetzen von der zu lernenden Sprache in die Muttersprache, daher verstehe ich auch meist ganz gut, was meine Lehrerinnen erzaehlen. Aber sobald ich selbst was sagen muss, ringe ich verzweifelt nach den richtigen Worten, da diese Richtung des Uebersetzens auf Duolingo einfach nicht richtig geuebt wird. Schade eigentlich.
Ich habe sogar Hausaufgaben bekommen! Das erste Mal seit ... wann war noch gleich meine letzte Uebungsgruppe? 2005 oder so? Egal, ich mach mich gleich mal dran.

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