Die Fuehrung ging dann weiter, an Tempel 3 vorbei, der 'untenrum' vollstaendig mit Wald bewachsen ist. Nur die Spitze ist freigelegt. Steht man direkt davor, sieht man ihn fast nicht, denn mehr als ein bewaldeter Huegel ist zunaechst nicht zu erkennen.
Schaut man genauer hin, sieht man dann doch hier und da ein paar Mauern zwischen dem Gruen hervoschauen.
Und erst von weiter weg kann man die Spitze sehen.
Die Fuehrung ging dann weiter richtung Mundo Perdido, was soviel wie verlorene Welt heisst. Dieser Bereich Tikals war ein astronomisches Observatorium, bei dem an verschiedenen fuer die Landwirtschaft der Maya wichtigen Tagen die Sonne verschiedene Schatten von einem Bauwerk zum Anderen fallen liess. Teile von Mundo Perdido sind unter anderem diese Pyramide, die fuer Touristen gesperrt ist, da von da oben vor nicht allzu langer Zeit eine Frau zu Tode gestuerzt ist.
Diese, etwas kleinere Pyramide kann man noch besteigen.
Und hier auf dieser flachen Plattform bildeten sich zu verschiedenen Tagen im Jahr verschiedene Schatten der grossen Pyramide.
Weiter ging's zum - fuer mich - Highlight von Tikal, zu Tempel 4. Der ist, wie Tempel 3, im unteren Bereich stark bewachsen, nur die Spitze schaut aus dem Urwald
Hoch geht es ueber eine verschlungene Treppe, mit genau 196 Stufen.
Oben angekommen, hat es mir die Sprache verschlagen, so beeindruckend ist der Ausblick. Soweit man schauen kann, nur Urwald, und dazwischen die Spitzen der anderen Tempel.
Hier nochmal die Spitzen der Tempel, links sich gegenueber stehend Tempel 1 und 2 und rechts Tempel 3.
Dem Star-Wars Fan sollte das Bild bekannt vorkommen, denn dort wurde eine Szene des ersten Star-Wars Films gedreht.
Damit war die Fuehrung durch Tikal vorbei, ich bin aber noch einige Stunden auf dem Gelaende geblieben, und habe es noch weiter erkundet, spaeter mehr davon.










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